Kollaboration über alles

Roberto Mazzoni  February 1 2011 06:46:41 AM
Die Opening Ceremony der Lotusphere hat abgesehen von der wie üblich beeindruckenden Musikeinlage zu Beginn wenig neues gebracht, grosse Ankündigungen sind ausgeblieben. Bedeutet aber vermutlich, dass Bestehendes konsolidiert wird und am Projekt Vulcan intensiv weiter gearbeitet wird. Einzig Connections 3.0 wurde als erste Project Vulcan Lösung präsentiert. Die neuen Versionen werden alle Next heissen Lotus Notes Next erinnert wie die übrigen Produkte von der Oberfläche her stark an Facebook. Lotus Notes wird sich also nochmals verändern, hoffentlich wird diese Modernisierung wenn einmal erfolgt auch an der UZH positiv aufgenommen.

Kollaboration steht im Zentrum und Connections kann Bestens auch mit Microsoft Exchange oder Microsoft SharePoint interagieren. IBM macht hier seine Hausaufgaben. In der Session IBM Lotus Domino Server: Present and Future  haben wir Applaus erhalten. John Woods hat als eine der Neuerungen in 8.5.2 die Synchronisation des Sent-Folders mit IMAP herausgegriffen und erwähnt, dass dies eine Anforderung der Universität Zürich war und Applaus im Saal für diese Neuerung erhalten. Es war ein langer Weg dort hin, welcher an der letztjährigen Lotusphere durch ein Meeting mit John Woods und anderen geebnet werden konnte.

Lotus Live Notes wird sich noch stärker ausbreiten und es ist wirklich jammerschade, dass iNotes nicht identisch ist mit Lotus Live Notes Web, wo es dieses Jahr möglich werden soll, Kontakte zu importieren. Ein Möglichkeit, die in iNotes leider fehlt. Domino Applikationen sind jetzt in der Wolke ebenfalls möglich, genauso wird Symphony in Lotus Live angeboten. Lotus Live Symphony geht aber weiter, wird in der Wolke auch kollaborativer. So können mehrere Leute am selben Dokument auch nur absatzweise arbeiten, Locking-Mechanismen sorgen dafür, das Zusammenarbeit möglich ist und jederzeit alle wissen, wer an einem Dokument oder Kapitel arbeitet.

Und wieder haben wir erst an der Lotusphere erfahren, dass einige Probleme, die auch bei uns aufgetreten sind, in neusten Versionen gelöst sind oder bestens bekannt sind. Das ist zwar schön, aber auch ärgerlich. Denn teilweise wussten wir nicht, dass die Probleme bei IBM bekannt und in Arbeit sind respektive sogar bereits gelöst sind.
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