iNotes 9 an der UZH kurz vor dem Rollout

Roberto Mazzoni  September 19 2013 05:50:08 PM
In den nächsten Wochen werden wir voraussichtlich mit dem Rollout von iNotes 9 (Webmail) beginnen können. Nebst vielen Verbesserungen ist auch das User Interface aufgefrischt und modernisiert worden.
Die Umstellung wird optisch sofort ersichtlich, wie der Browser-Screenshot veranschaulicht.
Image:iNotes 9 an der UZH kurz vor dem Rollout
Das UZH Webmail im iNotes 9 Design



Wir werden noch mehr Informationen vor und nach der Umstellung bereitstellen. Ich möchte Euch die Veranstaltung vom kommenden Dienstag in diesem Zusammenhang empfehlen.

Scott Souder
, Program Director Messaging and Collaboration Solutions IBM wird uns Notes 9 näher bringen. Details findet Ihr wie bereits angekündigt unter

http://www.uzh.ch/blog/id/2013/09/05/notes-und-inotes-9-an-der-uzh-prasentiert-von-scott-souder/

In letzter Zeit sind hier keine Beiträge mehr erschienen. Dieser Beitrag war der Letzte in diesem Blog. Beiträge zu Notes werden in Zukunft wie weitere aktuelle Themen im Blog der Informatikdienste erscheinen, die Informatikdienste möchten so ihre Informationskanäle bündeln.

64 GB Mailbox? An der UZH möglich!

Roberto Mazzoni  June 19 2013 03:55:13 PM
Seit der Einführung der Groupware Lösung für die UZH haben wir immer wieder zu hören bekommen, dass 1 GB Quota für eine Mailbox nicht ausreichend sei und verglichen wurde diese allen Studierenden und Mitarbeitenden zustehende Grundquota gerne mit grossen Playern. Dass der Preis bei solchen Anbietern ausserhalb der Schweiz darin liegt, dass diesen Playern damit relativ viele persönliche Daten zur Verfügung gestellt werden und der Datenschutz nicht wirklich schweizerischen Gegebenheiten entspricht, ist nicht für alle ein Problem. Hinweise auf Quota Regelungen auch bei grossen internationalen Firmen oder weltweit tätigen Schweizer Konzernen, bei welchen unsere Quota Neid auslöst, zählten ebenso wenig.

Natürlich, es Situationen geben kann, bei welchen 1 GB für die Mailbox knapp werden. Instituten und Seminaren steht daher ein Quota-Pool (bei den aktuellen Temperaturen würde ein Swimming-Pool natürlich auch geschätzt) zur Verfügung. Pro Institutsmitarbeiter werden dem Pool automatisch 200 MB zugesprochen. Ein Institut mit 50 Mitarbeitenden konnte somit frei über zusätzliche 10 GB verfügen.

Gestern haben die IT-Verantwortlichen der Intitute eine E-Mail bekommen, in welcher unter anderem zu lesen war:

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die freie Quota welche in Ihrem Instituts Quota-Pool für Lotus Mailkonten zur Verfügung steht, per sofort von 200 MB pro Person auf 2048 MB pro Person angehoben wird.


Die Ankündigung tönt lapidar, auf obiges Beispiel umgemünzt heisst das aber, dass dem Institut statt 10 GB ab sofort 102,4 GB (!) zur Verfügung stehen. Mit anderen Worten, das Institut hat jetzt problemlos die Möglichkeit, einer Mailbox 64 GB zuzuweisen und so die technische Limite für eine Mailbox zu erreichen. Eine Mailbox so gross wie die Harddisk im einem MacBook Air! Das bietet die UZH exklusiv an! Oder es kann für alle Mitarbeitenden die Quota verdoppelt werden (und man hat dennoch 1 GB pro Mitarbeiter übrig). Ganz nach Gusto und Bedarf des Institutes. Eine Verzehnfachung der freien Quota, eigentlich hätten wir damit bis Weihnachten warten müssen ...

Gewohnheitstiere

Roberto Mazzoni  May 14 2013 07:12:20 PM
An die WWW Konferenz habe ich aus verschiedenen Gründen nicht meinen normalen Laptop mitgenommen sondern das dreijährige Netbook mit nur der nötigsten Ausrüstung. Vor der Abreise aber noch den Notes Client auf dem Gerät aktualisiert, mir aber überlegt, woh eher den bereits installierten und konfigurierten Thunderbird einzusetzen. Notes wird ja immer grosser Ressourcenhunger vorgeworfen, dem kann ich auf dem Netbook mit nur 1 GB RAM und dem ATOM Prozessor Rechnung tragen und auf Webmail oder Thunderbird umsteigen.
Bereits beim Starten von Thunderbird ist mir das passiert, was viele immer wieder sagen, wenn sie gelegentlich Notes starten. Sie würden sich nicht zu Recht finden. Thunderbird ist mir inzwischen nicht mehr so vertraut wie der Notes Client, das aktualisieren des Indexes und holen der E-Mail Header dauert eine Ewigkeit. Wusste ich ja.. Dann folgte die erste Antwort auf eine E-Mail und der sich nach dem Abschicken der E-Mail  präsentierende Dialog hat mich hier in der Ferne wenig gefreut.
Image:Gewohnheitstiere
SMTP Server aus Thunderbird nicht erreichbar

Die Einstellungen stimen und entsprechen auch den Empfehlungen der Kongressorganisatoren (SMTP port 25 is blocked to send e-mails. Use mail submission ports (e.g. 587 or 456) or webmail instead). Kein Wort zu IBM Lotus Notes ;-). Das sind genau die Einstellungen, die auch wir empfehlen. Während die UZH Webseiten nur schwer erreichbar sind, scheinen die SMTP Server überhaupt nicht ansprechbar zu sein.
DIe Lösung war einfach. Notes Client starten, Replizierung abwarten und E-Mail beantworten und abschicken. Keinerlei Konfigurationseinstellungen mussten überprüft werden, keine SMTP Einstellungen angepasst werden. Mit dem Notes Client konnte auch gleich dieser Beitrag verfasst werden. Jedem seine eigenen Gewohnheiten.

Wenn Video Chat nicht moeglich ist ...

Roberto Mazzoni  April 8 2013 06:22:07 PM
Im Notes Client kann ganz einfach mit einer Person, welche den aktuellsten Notes Client und die aktuellsten Sametime Plugins installiert hat, eine Video Chat geführt werden. Ein Click mit der rechten Maustaste bei der gewünschten Person zeigt bereits, ob eine Videokonferenz möglich ist.
Image:Wenn Video Chat nicht moeglich ist ...
Sametime Kontakt mit der Option zu einem Video Chat.


Unter OS X fehlt manchmal die Option und ein Blick in die Einstellungen zeigt, dass die eingebaute iSight Kamera im Notes Client nicht ausgewählt werden kann. Das lässt sich leicht beheben. Notes Client schliessen, Facetime starten. Anschliessend kann in den Notes Vorgaben die eingebaute Kamera angewählt werden. Diese Aktion ist nur einmal notwendig und Vidoe Chat funktioniert von nun an.
Image:Wenn Video Chat nicht moeglich ist ...
In den Sametime Voice und Video Einstellungen die eingebaute Kamera selektieren (auf Mac Book's und iMac's).


Ohne Lotus - nicht mehr vorstellbar

Roberto Mazzoni  March 28 2013 12:55:35 PM
Letzte Woche wurden Roman Meng und ich gebeten, ein kurzes Resumé zu Lotus und der Groupware-Einführung an der UZH zu geben. Wir haben dabei in einer Kurzdemo gezeigt, was wir alles bekommen haben und zum Teil auch bei Benutzerinnen und Benutzer, die täglich Notes im Einsatz haben, Staunen ausgelöst. Die vielen Features welche der Notes Client bietet oder die Umgebung zur Verfügung stellt habe ich als Gedankenstütze in eine Präsentation gepackt, die ich nicht niemanden vorenthalten möchte. Wer in den Slides Unbekanntes oder Unentdecktes sieht, darf gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Wir zeigen Euch das gerne.

Get Social - Integriere

Roberto Mazzoni  February 1 2013 07:05:03 AM
Am Ende der letztjährigen Konferenz haben sich nicht wenige darüber aufgehalten, dass vor allem über Connections referiert wurde und Domino/Notes zu wenig zur Sprache gekommen wären. Es herrschte eine gewisse Unsicherheit, wohin die Reise mit Domino geht. Bei der diesjährige 20. Lotusphere wurde schon zur Eröffnung festgehalten, dass IBM mit weiteren 20 Jahren Domino/Notes rechnet, die Reise also weiter geht. Und nach dieser Woche an der Konferenz darf das als durchaus ernst gemeinte Absichtserklärung betrachtet werden. Domino/Notes läuft seit 20 Jahren stabil, wenn es eine Softwarelösung nochmals so lange schaffen kann, dann Domino/Notes. Domino und Notes wurden dank der neuen Version ausgiebig vorgestellt und die Verbesserungen thematisiert. Und XPages tragen einen grossen Beitrag zu diesem neu geweckten Vertrauen bei. Wenn Notes Applikationen so lange ohne Wartungsaufwand bei neuen Releases laufen konnten, werden das auf XPages basierende Webapplikationen wohl auch tun. Entwickler von XPages müssen sich keine sorgen machen, wenn neue Releases von Domino erscheinen, auch diese Applikationen werden problemlos weiter laufen. Php Entwickler können von solchen Voraussetzungen nur träumen.

Wenn auch IBM mit Connections Social in den Mittelpunkt stellt und sich in Zukunft alles um Connections drehen wird, mit Open Social Gadgets treibt IBM die Integration der eigenen Produkte voran und schafft Möglichkeiten, auch Fremdprodukte zu integrieren. Notes und Domino spielen in der IBM Strategie auch in Zukunft eine wichtige Rolle und nicht nur Connections und Notes rücken näher zusammen, auch Sametime wird enger ins Boot geholt. Es werden Medienbrüche eliminiert, egal in welcher Plattform sich die Benutzerinnen und Benutzer bewegen. Auch wenn Social an der Konferenz überstrapaziert wurde, integrieren kann auch als Teil der Bemühungen verstanden werden.

Bleiben noch einige Probleme zu beseitigen, die uns direkt betreffen und IBM auch mit ihren Cloud Lösung bitter erfahren wird, wenn sie nicht behoben werden. Vielleicht konnten wir so viel Aufmerksamkeit bis in die höchsten IBM Etage gewinnen, damit die Schwierigkeiten mit IMAP endlich aus der Welt geschaffen werden.

Das Beste kommt mit iNotes

Roberto Mazzoni  January 29 2013 04:18:38 AM
Wie sich Notes und iNotes präsentieren wird, wurde bereits gestern gezeigt. Heute wurde detaillierter auf die Neuerungen eingegangen und eines ist klar: The Winner is: iNotes! Während der Notes Client nebst der neuen Farbgebung auch aufgeräumt wurde, ist der Unterschied zwischen Notes und iNotes nochmals kleiner geworden. Bei den Demo's muss wirklich genau hingeschaut werden, ob der Notes Client oder iNotes im Webbrowser gezeigt wird. In iNotes wurde aber sehr viel arbeit gesteckt und vieles mit HTML5 umgesetzt. Das bedingt natürlich, dass ältere Browser Versionen nicht mehr unterstützt sind. Mit dem Einsatz von HTML5 werden in iNotes auch ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Connections 4 kann direkt eingebunden werden, Drag & Drop für Attachments wird realisiert, Dokumente können im Browser aus einer E-Mail heraus direkt angezeigt werden (was Google kann, wird iNotes 9 ebenfalls können), mit IBM Docs wird sogar das Editieren der Dokumente im Browser möglich um nur die wichtigsten zu nennen. Mit dem Notes Plugin können unter Windows im Browser auch direkt aus iNotes Notes Applikationen geöffnet werden und wenn die neuen Releases von Sametime erscheinen werden, lässt sich Sametime ebenfalls direkt einbinden und Videokonferenzen aus iNotes im Browser ohne Plugin gestartet werden. HTML5 hat hier den Weg massiv geebnet.

IBM hat erkannt, dass Note/iNotes, Connections und Sametime enger integriert werden müssen. In Zukunft wird es möglich sein, Meetingrooms für Communities einzurichten und Dokumente aus Connection Files in Sametime Meetingräume zu integrieren. Auch in Sametime wird sich das Look & Feel an das neue User Interface anpassen und so einheitlich wirken und in Sametime soll sagar im Webclient Screencapture möglich werden.

Der Traveler hat bereits letztes Jahr viele Verbesserungen und Erneuerungen erfahren, ich erinnere an die ToDo's auf den mobilen Geräten und die neuen Applikationen für Android, welche auch das neue User Interface mitbringen. In Traveler 9 wird die Unterstützung der mobilen Geräte auf Windows 8 und BlackBerry ausgeweitet, ohne das für BlackBerry ein zusätzlicher Server notwendig wird.

Wenn auch IBM in der Smart Cloud IMAP anbieten wird und Verbesserungen voregenommen haben soll, die Universitäten scheinen immer noch unterschätzt zu werden. In der Session "Social Learning - Redefine Education: Cardiff University and Birmingham Metropolitan College" war der Konferenzraum zum Bersten voll und Teilnehmende haben haben den Erläuterungen aus dem Gang zugehört. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Cardiff University Connections eingeführt und umgesetzt hat und ganz gezielt Social Business einsetzt. Interessant auch die Beobachtung, dass Studierende heute gar nicht mehr mit Laptops arbeiten, sondern sehr intensiv bereits mobile Geräte einsetzen und dank Connections die geforderten Tätigkeiten auch auf den mobilen Geräten durchführen können. Cardiff University lebt "from campus to cloud" vor.
Image:Das Beste kommt mit iNotes
Ueberfüllter Meetingraum

Nicht wie alle Jahre ist das Wetter dieses Jahr sehr warm, was leider dazu führt, dass die Konferenzzimmer erneut extrem gekühlt werden. Ohne Pullover geht's nicht, Mütze wäre gar nicht unangebracht. Ob deshalb von einem Aussteller Hüte verteilt wurden?

IBM Notes 9

Roberto Mazzoni  January 28 2013 05:35:17 AM
Deutlicher als an der heutigen Opening General Session (OGS) konnte es nicht angekündigt werden. Die nächste Notes Version wird IBM Notes 9 Social Edition heissen und IBM wird diese Version, welche als Public Beta bereits vorliegt, Ende des ersten Quartals ausliefern. Wie lange es dauert, bis diese Version auch an der UZH in welcher Form ausgeliefert werden kann, kann noch nicht beurteilt werden.
In welcher Form? Was kann das bedeuten? Das Look and Feel in Lotus 9 ist wesentlich geändert worden. Nicht nur die Farbgebung hat sich massiv verändert. Wir werden prüfen müssen, ob wir dieses neue Look & Feel tatsächlich ausliefern werden oder aber das inzwischen vertraute Benutzerinterface auch für Lotus 9 als Default ausliefern werden. Definitiv ist aber iNotes und IBM Notes im Aussehen und in der Bedienung nochmals näher zusammengerückt, deshalb kann jeder, der wissen möchte, wie sich die das neue Notes präsentieren wird, schon heute bei Greenhouse einen Account eröffnen, um sich ein Bild zu machen, wie sich Notes in der Zukunft präsentieren könnte.
Image:IBM Notes 9
Lotus 9 iNotes, wie es sich auch bei Greenhouse präsentiert

In IBM Notes 9 Social Edition wird Symphony (OpenOfficee Suite von IBM) nicht mehr eingebettet sein. Hier hat IBM konsequent die Weiterentwicklung von Apache Open Office vorangetrieben und die Einbindung der Office Suite in den Notes Client mit PlugIn's realisiert.
In der Cloud Lösung (Smart Cloud im IBM Jargon) sollen auch Verbesserungen im IMAP Bereich vorgenommen worden sein. Die ersten Meetings mit IBM Verantwortlichen lassen zumindest hoffen, dass diese Lösungen und hoffentlich die damit verbundenen Verbesserungen auch der UZH zu Gute kommen werden.
Traveler wird die Synchronisation des Trash Folders zusammen mit der Unterstützung von Windows8 Mobile bringen und in Notes 9 wird auch ein vielfach geäusserter Wunsch erfüllt: bei Terminen können Kategorien definiert werden und diesen Kategorien Farben zugewiesen werden. Der Kalender wird Bunter! Daneben wurde natürlich auch auf die Neuerungen in IBM Connections eingegangen. Diese sind nicht weniger interessant, für unser Umfeld aber (noch) nicht relevant. Ebenfalls bemerkenswert: für staatliche Organisationen bietet IBM einen dedizierten Cloud Service an. Ob dieser auch den Datenschutzanforderungen des Kantons Zürich gerecht wird?

Alles dreht sich um Integration und Webservices

Roberto Mazzoni  January 27 2013 05:46:34 AM
In den ersten Ankündigungen hiess die Konferenz zu Beginn IBMconnect respektive Connect13, Lotusphere war ganz aus dem Titel verschwunden. In der Lotus Notes/Domino Community hat das zu Stirnrunzeln und Unkenrufen geführt, obwohl sich die Änderung des Namens schon lange abgezeichnet hat. Die Konferenz heisst dieses Jahr Lotusphere Connect2013. Das muss nicht nur als Eingeständnis an die Lotus Community verstanden werden, sondern macht mit der von IBM vorangetriebenen Integration unter das Dach von IBM Collaboration Solutions durchaus Sinn, wie schon am ersten Tag spürbar wurde.

In den vergangenen Jahren konnten die Veranstaltungen mit Hilfe einer Notes Applikation, welche die Replikation der Konferenzdatenbank auf den eigenen Rechner erlaubte, die Konferenz geplant und die Veranstaltugen in den eigenen Kalender eingepflegt werden. Diese Datenbank stand dieses Jahr lange nicht zur Verfügung. Mat Newman, Andreas Ponte und weiter haben eine unoffizielle Datenbank mit denselben Funktionen zur Verfügung gestellt. Wie bisher konnte dadurch mit dem üblichen Komfort in Notes die Konferenzwoche geplant werden, wofür viele den Entwicklern dankbar waren, mich eingeschlossen. Erst am 27. Januar, eigentlich ein Monat zu spät, war eine E-Mail mit dem Betreff "eConference Guide and Solutions Showcase Directory" im Briefkasten. Und diese E-Mail hat verdeutlicht, in welche Richtung die Reise wirklich geht und wie Konsequent IBM an der Zukunft arbeitet.

Der neue Terminplaner steht jetzt auf Basis von IBM Connections zur Verfügung. Für iPhone und Android Geräte wurde eine hybride Applikation in den jeweiligen App Stores bereitgestellt, die einer für die Konferenz angepassten Connections App entspricht und zu welcher natürlich auch eine angepasste Connections Umgebung für die Benutzung in Browser zur Verfügung gestellt wird. Im letzten Jahr ist das WLAN zusammengebrochen, weil sehr viele Teilnehmende neben ihrem Laptop auch ein oder mehrere mobile Geräte bei sich tragen. IBM hat mit der neuen Lösung in dem Sinne darauf reagiert, dass es wohl den meisten Konferenzteilnehmenden wichtiger ist, ihre Termine auf dem mobilen Gerät à jour zu halten als dies auf dem Laptop zu tun. Und das geht mit der neuen Applikation Bestens. Den Konferenzteilnehmern steht nebst der Connections Umgebung auch eine iNotes Umgebung und ein Zugang zu Mail, Kontakten und Kalender via Traveler zur Verfügung. Alles auch vom Browser aus bedienbar oder mit den entsprechenden Originalapps (Traveler, IBM Connections) zu nutzen. Da das iPhone erlaubt, mehrere Traveler Kalender gleichzeitig im nativen Kalender darzustellen, sind die geplanten Sessionen nicht nur in der Konferenz App ersichtlich sondern können zusammen mit den übrigen Kalendern auf dem iPhone eingebunden werden. Android kann das für einmal nicht so elegant. Für den Notes Client bleibt nur noch die eher unbefriedigende Umgehung mit dem Import einer iCal Datei mit allen Terminen. Eine Terminplanung im eigentlichen Sinn wird so etwas mühsam, hier wünsche ich mir trotz aller Vorteile auf mobilen Geräten eine bessere Integration mit IBM Notes.
Image:Alles dreht sich um Integration und WebservicesImage:Alles dreht sich um Integration und Webservices
Agenda in der App und im normalen iPhone Kalender (hellrote Einträge)


Auch die Weiterentwicklungen in Connections 4 und IBM No tes 9 Social Edition (ja, 8.5.4 wird es mit allen letztes Jahr angekündigten Erweiterungen nicht mehr geben, Notes 9 Social Edition ist die nächste Notes Version) zeigen auf, wie viel mehr Integration mit entsprechenden Schnittstellen auf der Roadmap steht als Weiterentwicklungen des Bisherigen.  
Image:Alles dreht sich um Integration und Webservices
Lotus 9 Social Edition

Mit Hilfe des Social Business Toolkits können Entwickler alle möglichen Webservices (SAOP, JSON, REST, etc.) in Applikationen sowohl für Connections als auch für Notes einbinden. Die Entwickler programmieren nur noch in Java oder JavaScript, geben den Typ des Webservice, welcher angesprochen wird, an und alles andere erledigt das Social Business Toolkit. Ob beim Aufgerufenen Webservice eine PHP-Applikation, Ruby & Rails oder welche Technis auch immer steht, das Social Business Toolkit weiss damit umzugehen, es muss nur der Typ des verwendeten Gadgets spezifiziert werden.

Konsequent wird auch für die Entwicklung mobiler Applikationen immer mehr in den Standard integriert und dieser nutzt extensiv HTML5, was neue Möglichkeiten eröffnet. Es reicht jetzt, einem Formularfeld den Typ „email“ zuzuweisen, dank HTML5 wird automatisch geprüft, ob die eingetippte E-Mail Adresse gültig ist. Dieser Check muss, wie bei vielen anderen Datentypen auch, nicht mehr programmiert werden.

Mit diesen Werkzeugen im Hintergrund sind Erweiterungen für Connections oder Notes viel einfacher geworden und dank den API's zu den einzelnen Connections Applikationen können relativ einfach Applikationen entwickelt und Prozesse angebildet werden. Auch für mobile Geräte. Beeindruckend die Demo einer firmeninterne Flugbuchung mit Approval via Connection Activities und der Möglichkeit für die Vorgesetzten, den Flug via Connections oder E-Mail freizugeben. Oder ein kleines Service Desk Tool, welches die wesentlichen Grundbedürfnisse mit wenig Programmieraufwand zu erfüllen vermag. Wie sich solche Xpages basierten Applikationen auf mobilen Geräten präsentieren, kann bei tlcc erlebt werden.

Ein erster Tag, der vor der offiziellen Eröffnung der Konferenz am Montagmorgen viel für die nächste Woche verspricht.

Feiertage - auch für IMAP und was die mobilen Geräte können

Roberto Mazzoni  January 11 2013 10:19:00 AM
Auch in den letzten Betriebsferien der Universität zwischen Weihnachten und Neujahr sind wie in den vergangenen Jahren Probleme in der Infrastruktur aufgetreten. Dieses Jahr war ein Teil der E-Mail Infrastruktur betroffen. Gerne wird bei solchen Ausfällen "Murphy's Law" herbeigezogen. Alles was schief gehen kann geht schief, wenn es nicht sein sollte. Oder aber es verdeutlicht, dass eben doch nichts automatisch läuft und immer unser Mitarbeitenden wie fleissige Bienen im Hintergrund dafür sorgen, dass alles reibungslos abläuft. Der Teilausfall und die Behebung desselben einen halben Tag nach den Weihnachtsferien ist ein eindrücklicher Beweis, dass der zweite Fall der zutreffende ist. Was ist aber geschehen?

Am 27. Dezember 2012 haben sich kurz nacheinander zwei E-Mail Server im selben Cluster verabschiedet. Potentiell ein fünftel der Angehörigen der UZH hatten dann keinen Zugriff auf ihre E-Mail, Termine, Kontakte und Aufgaben. Auch während der Weihnachtsferien konnten die Server neu gestartet werden. Allerdings liefen die beiden Server nur kurze Zeit und stürzten sofort wieder ab. In solchen Fällen sind wir auch auf Support durch die Softwarehersteller angewiesen, der auch sofort gesucht wurde. Die Ursache des Problems war relativ rasch gefunden. Einmal mehr hat IMAP Probleme verursacht und die Server ins Schleudern gebracht. Es lag daher auf der Hand, den IMAP und POP Service auf den beiden betroffenen Servern nicht zu starten. Dadurch hatten alle Lotus Notes User, alle Webmail User und alle Benutzer des Travelers auf den mobilen Geräten ganz normal Zugang zu E-Mail, Kalender und Aufgaben. IMAP und POP Benutzerinnen konnten via Webmail ebenfalls zugreifen, der E-Mail Dienst an sich sichergestellt. Wer also sowieso Webmail, Lotus Notes oder Traveler nutzt, IMAP und POP Clients also gar nicht mehr einsetzt, hat vom Ausfall gar nichts mitbekommen. Nachdem IBM bis zum ersten Arbeitstag noch keine Lösung für das Problem geliefert hatte, mussten am ersten Arbeitstag unsere Administratoren das Problem vertieft analysieren und haben nach wenigen Stunden die Systeme wieder in den Normalzustand gebracht. Am Montagnachmittag war IMAP und POP wieder aufgeschaltet, alle Angehörigen der UZH konnten wieder arbeiten.

Was sich aber gezeigt hat, ist dass gerade Personen mit mobilen Geräten (iPhone, iPad, Android Telefone und Tablets) diese nicht optimal konfiguriert hatten. Statt den Zugang via Traveler sicherzustellen, war ein IMAP-Zugang konfiguriert. Das ist nicht nur für die Konfigurationen unbequemer, IMAP bietet auf diesen Geräten auch weniger Komfort und ist leider auch fehleranfälliger. Konfiguriert also Eure Geräte um. Auf iOS Geräten ist es eine reine Konfigurationsfrage, auf Android Geräten eine Konfigurations- und Installationsfrage, dies sich aber auf alle Fälle lohnt, wie ich schon letztes Jahr beschrieben habe. Die Anleitung zur Konfiguration der mobilen Geräte findet ihr unter Neu an der Uni? auf unserer Website.

Vor Weihnachten sind nicht nur die ToDo Applikationen für iOS und Android erschienen, welche auch mit unserer Groupware eingesetzt werden können, es ist für Android und iOS auch IBM Sametime Meeting im AppStore respektive Google Play erschienen. Das erlaubt, auch mit mobilen Geräten die Teilnahme an Sametime Meetings. UZH Alumni Klaus Bild hat in seinem Blog die Teilnahme an einem Meeting mit den iPhone in einem sehr illustrativen Video aufgezeigt. Die Demo hat sofort Lust auf mehr gemacht und wir haben die Funktionalität mit einem Android Gerät nachvollzogen.

An dieser Stelle nur eine kleine Illustration, wie sich die Umfrage aus unserer damaligen Lunchveranstaltung zu Sametime Meeting auf den diversen Geräten präsentiert. Die Umfrage wurde zur Illustration auf einem Mac im Browser gestartet und allen Meeting-Teilnehmern sofort angezeigt.
Image:Feiertage - auch für IMAP und was die mobilen Geräte können
Umfrage auf Android Tablet (Nexus7)
Image:Feiertage - auch für IMAP und was die mobilen Geräte können
Umfrage auf dem iPhone

Nach Abschluss der Umfrage sieht der Moderator wie üblich die Ergebnisse und diese werden allen Teilnehmenden auch präsentiert.
Image:Feiertage - auch für IMAP und was die mobilen Geräte können
Umfrageresultate im Browser





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